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Ausgewählten Beschluss im Detail (doppelklicken zum Ausblenden) 

Ausgewählten Beschluss im Detail

Mittwoch, 17. März 2010: Frühjahrssynode des Kirchenkreises Potsdam am 12. und 13. März 2010 Sterngemeinde - Bericht des Superintendenten Dr. Joachim Zehner
Frühjahrssynode des Kirchenkreises Potsdam am 12. und 13. März 2010 Sterngemeinde
Bericht des Superintendenten Dr. Joachim Zehner

Hohe Synode, liebe Schwestern und Brüder,

vor einem Jahr zeigte sich die Wirtschafts- und Finanzkrise in ihrer bedrohlichen Gestalt. Wir haben uns in den leitenden Gremien Sorgen gemacht, wie sich dies auf die Finanzsituation der Kirche auswirken wird, ob ähnliche Einbrüche wie in den öffentlichen Haushalten zu erwarten sind. Ich bin dankbar, dass wir durch diese schwierige Zeit einigermaßen hindurch gekommen sind. Die Kirchensteuereinnahmen etwa sind im Jahre 2009 im Kirchenkreis Potsdam um 6 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Ich habe meinen Bericht in zwei Teile gegliedert. Erstens: Veränderungen in der Mitarbeiter¬schaft unseres Kirchenkrei¬ses und Informationen dazu, zweitens: Ereignisse im Kirchenkreis und in unserer Landeskirche. Über Bau-, Finanz- und Strukturfragen berichten die Vorsitzenden bzw. Vertreter der Ausschüsse. Dafür danke ich ihnen sehr. Bitte ergänzen Sie meinen diesmal in manchem knappen Bericht und beachten Sie auch die Berichte aus den Arbeitsfeldern unseres Kirchenkreises.

1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenkreis - Veränderun¬gen und Informatio¬nen in chronologischer Reihenfolge

Der Vorsitzende des kreiskirchlichen Finanzausschusses Graf von Pfeil trat aufgrund zusätzlicher beruflicher Belastungen zum 31. Dezember 2009 zurück. Ich habe Graf von Pfeil im Namen des Kirchenkreises in einem Gottesdienst für seine langjährige Arbeit gedankt.

Wir haben Frau Pfarrerin Gesine Schuppan am 28. Januar 2010 in der Versöhnungskirche, Kirchsteigfeld verabschiedet und ihr für ihren Dienst in der Frauen- und Familienarbeit gedankt.

Frau Rebecca Haberland hat am 1. Februar 2010 als Gemeindepädagogin mit einem Stellenumfang von 50 % ihren Dienst in der Kirchengemeinde Werder aufgenommen.

Herr Uwe Rühling hat am 15. Februar 2010 beim Diakonischen Werk Potsdam einen auf zwei Jahren befristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen. Die Stelle wird vom Kirchenkreis finanziert und setzt die Jungenarbeit fort. Der Kirchenkreis beteiligt sich zudem am Interessenbekundungsverfahren der Stadt Potsdam um die Trägerschaft des Jugendclubs Nowawes (Zentrum Ost). Der Jugendklub ist mit zwei Mitarbeiterstellen (Dienstumfang 100 %) ausgestattet, die von der Stadt finanziert werden.

Frau Christina Schütz hat am 1. März 2010 ihren Dienst als B-Kirchenmusikerin (50 %) begonnen. Schwerpunkte sind die Popularmusik und die Betreuung ehrenamtlicher Organisten. Wer Interesse hat, im neuen Beirat für Popularmusik mitzuarbeiten, der melde sich bitte bei mir.

Für die vakante Krankenhausseelsorgestelle in St. Josef gab es vier Bewerbungen. Leider hatte keiner der Bewerberinnen und Bewerber die Anstellungsfähigkeit bzw. die notwendige Ausbildung. Die Stelle wird erneut ausgeschrieben.

Für die Pfarrstelle Werder sind 14 Bewerbungen eingegangen. Das Auswahlverfahren läuft.

Die Kirchlichen Verwaltungsämter unserer Landeskirche sind evaluiert worden. Der auswertende Bericht kann in der Superintendentur eingesehen werden.

2. Ereignisse im Kirchenkreis und in der Landeskirche

Am 12. November 2009 wurden die Räume des Evangelischen Dekans der Bundespolizei, Herrn Peter Jentsch in der Berliner Str. eingeweiht. Der Dekan ist Pfarrer und Vorgesetzter der 17 Seelsorger in der Bundespolizei (www.bundespolizei-seelsorge.de/evangelisch).
Mehrere Kirchen haben sich zusammengetan, um das Jahr 2010 auch als ein „Jahr der Stille“ zu begehen und zu fördern. Informationen, Ideen, Materialien unter www.jahrderstille.de.

Das Konsistorium hat den Fusionen der Kirchengemeinden Werder und Glindow sowie St. Nikolai und Zentrum Ost zugestimmt.

Die drei Kreissynoden Brandenburg, Lehnin-Belzig, und Beelitz-Treuenbrietzen haben in diesem Herbst über die Fusion ihrer Kirchenkreise abgestimmt; bei einem positiven Votum aller drei Synoden hätte zum 1. Januar 2010 ein Kirchenkreis mit ca. 33.000 Gemeindegliedern entstehen können, Sitz der Superintendentur wäre Lehnin gewesen. Die Kreissynode Lehnin-Belzig hat nun die Fusionspläne abgelehnt, die anderen beiden hatten zuvor zugestimmt. Das weitere Verfahren ist nun offen und wird in der Kirchenleitung beraten werden.

Generalsuperintendent Hans-Ulrich Schulz wurde am 28. Februar 2010 aus seinem Amt mit einem festlichen Gottesdienst und einem Empfang verabschiedet.

Ich bin vom Ephorenkonvent des Sprengels Potsdam zum Vakanzverwalter für die Generalsuperintendentur vorgeschlagen und von der Kirchenleitung zu diesem Dienst als amtierender Generalsuperintendent beauftragt worden (Beginn 1. März, Dauer voraussichtlich bis Sommer 2010). Aufgrund dieses Dienstes bin ich am morgigen Samstag auf der Kreissynode des Kirchenkreises Uckermark. Dort steht die Wiederwahl des Superintendenten an.

Ich habe mit meinem Kollegen Harald Sommer aus dem Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf ein Treffen zum Thema: „Unsere drei Ausflüglerkirchen Klein Glienicke, Nikolskoe, Heilandskirche Sacrow – Zur Situation und Möglichkeiten der Kooperation“ verabredet. Anlass sind die hohe Zahl der Trauungen und Taufen (z. B. in Nikolskoe 2009 84 Trauungen und 85 Taufen), die im Grunde ein Dienst unserer Kirchenkreise für die gesamte Landeskirche darstellen. Das Treffen fand mit Vertretern der drei genannten Kirchen im Februar statt, weitere gemeinsame Beratungen sind geplant.

Die EKD hat zwei Handreichungen herausgegeben. Die eine trägt den Titel:
"Soll es künftig kirchlich geschlossene Ehen geben, die nicht zugleich Ehen im bürgerlich-rechtlichen Sinne sind? Zum evangelischen Verständnis von Ehe und Eheschließung. Eine gutachterliche Äußerung". Die andere lautet: "Der Gottesdienst - Eine Orientierungshilfe des Rates der EKD". Sie können bei der EKD bestellt werden: versand@ekd.de. Auch ist der Text im Internet nachzulesen unter www.ekd.de.

Die Gemeindeglieder der Evangelischen Kirchen in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) wählen im Herbst 2010 für Gemeindekirchenräte jeweils die Hälfte der Ältesten neu. In Potsdam findet die Gemeindekirchenratswahl am 31. Oktober 2010 statt, Alternativtermin ist der Erntedanktag 2010. Mitte März erscheint die Informationsbroschüre des Konsistoriums "20 Schritte zur Ältestenwahl"; sie wird gegenüber der Fassung aus dem Jahre 2007 nur leicht überarbeitet sein.

Schwerpunktthema der EKBO ist im Jahr 2010 die Armut. Evangelische Kirche und Diakonie laden am 26. Mai 2010 zur Berliner Armutskonferenz ein. Weitere Konferenzen in den Sprengeln werden folgen.

Die Gemeindeliederzahl im Kirchenkreis Potsdam ist erneut gestiegen: im Jahre 2009 um 220 Gemeindeglieder (2008 waren es 501). Insgesamt leben nun 25.650 evangelische Christen in unserem Kirchenkreis.

Seit über drei Jahrzehnten befinden sich die Eintritte bzw. Wiedereintritte in die ev. Kirche in einem kontinuierlichen Aufwärtstrend. Zurzeit treten in Deutschland jährlich mehr als 60.000 Menschen in die ev. Kirche ein. Den größten Anteil daran machen die Wiedereintritte und Erwachsenentaufen aus. Die Zahl der jährlich neu hinzukommenden evangelischen Kirchenmitglieder speist sich also nicht nur aus den rund 190.000 Kindertaufen pro Jahr. Eine neue EKD-Studie mit dem Titel "Schön, dass Sie (wieder) da sind! Eintritt und Wiedereintritt in die evangelische Kirche. EKD-Texte 107" befasst sich mit dieser Entwicklung. Wesentlich für diesen Trend sind laut der EKD-Studie auch die Kircheneintrittsstellen in der EKD; vgl. auch www.evangelisch.info.de.

Für den Wiederaufbau der Garnisonkirche hat die gleichnamige Stiftung nun alle nötigen Grundstücke von der Stadt Potsdam erhalten. Bei den übertragenen Grundstücken handelt es sich um vier Flurstücke in der Breiten Straße mit einer Gesamtfläche von 1.600 Quadratmeter sowie das Gebäude, in dem sich die Ausstellung zum Wiederaufbau befindet. Zudem erhält die Stiftung bis zu zwei Millionen aus dem ehemaligen Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR.

Die Jahreslosung 2010 lautet: „Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaube an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14,1)“. Das ist nicht das Schlusswort, sondern immer wieder neu der Anfang. Es ist der Grund, zuversichtlich und gelassen in die Zukunft zu schauen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

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