21.06.2015 So
"Schritte wagen" - Am 29. Mai 2015 fand unser 1. Tanzabend in der Versöhnungskirche statt.

"Schritte wagen" - Am 29. Mai 2015 fand unser 1. Tanzabend in der Versöhnungskirche statt. Neuigkeit

Bilder von der tollen Atmosphäre dieses Abends finden Sie in unserer Galerie!

Am 29. Mai um 20 Uhr war es in der Versöhnungskirche im Kirchsteigfeld so weit. Es hieß: „Kirche frei“ für das Tanzbein. Unter dem Motto „Schritte wagen“, veranstalteten die Gemeinden der methodistischen sowie der evangelischen Kirche mit dem StadtteilLaden einen Tanzabend zur nachbarschaftlichen Begegnung. Musik und der Tanz verbinden Generationen und Kulturen. Beim Tanzen werden Grenzen überwunden und die Menschen wagen Schritte hin zum Nächsten. Dabei ist Alter oder Sprache unwichtig, denn Schritte wagen beim Tanz kann jede/r. Und so schlugen wir eine Brücke zwischen Generationen, Konfessionen und Milieus.

Schon vor dem Einlass füllte sich die Kirche. Fast 100 Menschen waren zusammengekommen, um in der Kirche zu tanzen. Darunter begrüßten wir Menschen, die noch nie in der Kirche waren, aber schon immer in einer Kirche tanzen wollten. Vom Teenager bis zur Seniorin waren alle Altersgruppen vertreten. Es kamen erfahrene Tänzer und Anfänger.

Zum Einlass hörten wir Livelounge-Musik – gespielt von Beate Reinhardt am Flügel – und wurden mit einem Glas Sekt begrüßt. Dann ging es auch schon los. Die beiden Juniorenmeister von Brandenburg Patricia Sivunic und Danylo Garam-Granowskyy zeigten Lateinamerikanische und Standardtänze. Sie bezauberten uns mit ihrer Eleganz und Haltung. Anschließend wurden alle aufgefordert selbst Schritte zu wagen. Serg und Katerina Diemke brachten allen den Discofox und Walzerschritt bei. Im Licht der Scheinwerfer tanzte eine fröhliche Gemeinschaft unterschiedlichster Menschen miteinander. An der „Tanzbar“ bediente uns die Junge Gemeinde mit erfrischenden Getränken. Dank der Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer erlebten wir einen Abend mit einer tollen Atmosphäre und aufgeschlossenen Menschen. Mit diesem Projekt gelang ein Brückenschlag zwischen Menschen. Indem wir nämlich als Gemeinden „Schritte wagen“, gelingt es uns eine lebendige Gemeinde zu sein, die nicht ausgrenzt, sondern zusammenführt, die nicht starr ist, sondern sich bewegt.  

Stefanie Brückner