03.12.2019 Di

Tansania - Mit Ökolandbau gegen den Hunger Neuigkeit

Unser Brot-für-die-Welt-Projekt 2019/2020

Tansania liegt südlich des Äquators zwischen Kenia und Mosambik am Indischen Ozean. 55,5 Millionen Menschen leben in diesem Land, zwei Drittel von ihnen sind jünger als 25 Jahre. Für die meisten Menschen ist die Landwirtschaft die wichtigste Einnahmequelle.

Mais, Hirse, Bohnen, Maniok, Süßkartoffeln und Bananen, in kleinem Umfang auch Reis, Sesam und Erdnüsse werden angebaut. Die Produktivität ist insgesamt niedrig. Hier setzt unser diesjähriges Brot-fürdie-Welt-Projekt an:

Durch ökologischen Landbau sollen die Erträge gesteigert werden. Projektträger ist das Mogabiri Farm Extension Centre, welches 1968 von der Anglikanischen Kirche Tansania gegründet wurde. Das Projekt richtet sich an ca. 5000 Kleinbauernfamilien in neun Dörfern. Sie erhalten unter anderem Schulungen zu agrarökologischen Methoden, zum Einsatz von organischen Düngemitteln sowie eine Einführung in einfache Bewässerungstechniken. Der Spendenbedarf beträgt 281.000€.

Roselyne Mossama vom Projekt sagt: "Wir haben zum Beispiel eine schnell wachsende und robuste Kohlsorte eingeführt. Der Kohl hat viele Inhaltsstoffe, macht satt und verkauft sich gut auf dem lokalen Markt...".

In allen Gottesdiensten am Heiligen Abend sammeln wir für dieses Projekt. Sie können auch gerne unabhängig von den Gottesdiensten persönlich spenden, per Überweisung oder im Gemeindebüro.

100 Packungen Saatgut Chinakohl kosten z. B. 75,- €. Materialien für 10 Getreidespeicher aus lokalen Baustoffen (rattensicher und gut durchlüftet) kosten 110,- €. Eine dreitägige Schulung in agrarökologischen Techniken für acht Personen kostet 224,-€.

Bitte spenden Sie großzügig, soweit Sie das können.

A. N.

www.brot-für-die-welt.de/projekte