23.11.2014 So
Brot für die Welt - Unser Projekt 2014

Brot für die Welt - Unser Projekt 2014 Neuigkeit

Der Fluch des schwarzen Goldes

"Zu essen gab es früher genug." erzählt Auguste Djinodji "Auf den Feldern hatten wir Maniok, Taro, Süßkartoffeln, Bohnen und Erdnüsse angebaut. Und im Buschwald weideten Rinder, Schafe und Ziegen". Heute ist das anders. Denn seit gut einem Jahrzehnt fördern Großkonzerne im Süden des Tschad Erdöl.

"Sie haben uns sogar unser Land weggenommen." Ein Beispiel dafür, wie der Hunger nach immer mehr Energie in den reichen Ländern Menschen aus der dritten Welt die Lebensgrundlage raubt.

Djeralar Miankeol setzt sich für die Rechte der Bauernfamilien in der Erdölregion ein und macht Korruption öffentlich. Die Association Ngaoubourandi (Verein Regenbogen) kämpft für faire Entschädigungen und setzt Hoffnungszeichen - etwa durch den Bau von Trinkwasserbrunnen oder einer Gesundheitsstation. Die Voraussetzungen müssen neu geschaffen werden, damit die Menschen im Tschad wieder in die Lage versetzt werden, genug Essen zum Leben selbst herstellen zu können.

Dieses Projekt setzt sich auch für die Wiederherstellung der Menschenrechte im Tschad ein. Es fördert den Frieden im Land und verhindert, dass immer mehr Menschen fliehen müssen.

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt! Auch in den Gottesdiensten an Heiligen Abend sammeln wir für die Menschen in der Erdölregion im Süden des Tschad.

Projektträger: Association Ngaoubourandi (ASNGA)

Spendenbedarf: 120.000 Euro

Kostenbeispiele: Saatgut für eine Bauerngruppe (Karotten, Zwiebeln u.a.) 25 Euro, Bedarfserhebung zur Ausarbeitung eines Entwicklungsplanes je Dorf 120 Euro, Schulung eines Bauernkomitees 150 Euro.

Sie können Ihre Spende auch direkt im Gemeindebüro abgeben oder Sie können überweisen unter dem Stichwort "Menschenrechte und Frieden" auf das Konto: Brot für die Welt, IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00, BIC: GENODED1KDB

Brot für die Welt / Andreas Neumann