Kaiser-Friedrich-Kirche

Kaiser-Friedrich-Kirche

Instandsetzung der Kaiser-Friedrich-Kirche

Erstes Ziel war und ist die Instandsetzung des Gebäudes der neuen Golmer Kirche, der Kaiser-Friedrich-Kirche. Diese wurde nach ursprünglichen Plänen des preußischen Baumeisters Gette, des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (dem späteren Kaiser-Friedrich III) und seiner Gemahlin, Prinzessin Victoria von England und Irland, geplant und errichtet.

Die Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudes soll entsprechend historischer Vorlagen erfolgen. Die Wiederinstandsetzung soll allerdings so geschehen, dass die heutige, vielseitige Nutzung der Kirche möglich bleibt.

Bereits im Jahre 2004 konnten der Teil unter der Orgel als Winterkirche abgetrennt werden. Im Jahre 2005 wurden die Schallluken des Glockenturms, die Glockenstube, die Ziffernblattnischen der Uhr, die Ziffernblätter und die Uhr selbst wieder hergerichtet werden. Besonders stolz sind wir darauf, dass im Jahre 2006 die schiefergedeckte Spitze des Turmes, der sogenannte Dachreiter, der im Jahre 1971 abgerissen werden musste, da er herunterzustürzen drohte, nun wieder aufgesetzt wurde. Damit erstrahlt das einstmals elegante Erscheinungsbild der Kirche wieder über dem Ort Golm und der traurige Turmstumpf ist Vergangenheit. Am Turm und teils in der Fassade sind die provisorisch geschlossenen Einschüsse aus den letzten Kriegstagen jedoch weiterhin zu sehen.

Mit der Sanierung des Daches 2010 und 2011 konnte die Erhaltung der Bausubstanz gegen den fortschreitenden Verfall gestoppt werden. Die schadhaften, rissigen Betondachsteine aus einer Noteindeckung in den sechziger Jahren, wurden durch Dachziegel ersetzt, die dem Original weitgehend nahekommen: braune Dachziegel mit einem grünen Schmuckmuster im unteren Bereich. Zudem wurden die Dachgaupen wiederhergerichtet und die Sparren des Dachstuhles teilweise ausgetauscht, da sie so abgenutzt sind. Das Hauptziel dieser Maßnahmen war es neben der Herstellung des historischen Erscheinungsbildes die Abdichtung des Daches und der verschiedenen Dachanschlüsse ans Mauerwerk herzustellen, um der überall dringenden Feuchtigkeit ins Gebäude Einhalt zu gewähren.

Um den drohenden Absturz der verbliebenen Glocke zu begegnen wurde 2013 der Glockenstuhl saniert und die Glocke neu aufgehängt. Es folgte die Wiederherstellung der Mauer zur Geiselbergstraße und die der „Kaisertreppe“, sowie die Freilegung der Regenablaufrinnen im Jahre 2016. Im Folgejahr konnte die Dachsanierung mit der Verblechung der Giebelwände abgeschlossen werden.

Dem kundigen Auge eröffnen sich jedoch noch zahlreiche Schäden, die es zu beheben gilt. Kleinere und größere Dinge, wie die Schwammsanierung in dem Raum neben der Orgel, die Zerstörungen oder unsachgemäße Herrichtungen von Fassadenelementen, die Überarbeitung des Kronleuchters, dessen Messingteile unsachgemäß gestrichen wurden und dessen elektrische Verkabelung und Aufhängung erneuerungsbedürftig sind. Schließlich sollte das gesamte Beleuchtungskonzept überdacht werden, damit der Innenraum in neuem Glanz erstrahlt. Eine Aufgabe für die Zukunft sind die verlorengegangenen bunten Glasfenster und die langsam ausbleichenden Bilder im Altarraum. Informieren Sie sich unter Projekte über die geplanten Maßnahmen.

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