Gemeindeprojekt "Religion und Universum"

Religion und Universum
Die Himmelsbühne über Potsdam
Ein Blick in die Sterne aus astronomischer und
religionsphilosophischer Perspektive

Als älteste Naturwissenschaft hat die Astronomie wortwörtlich den Blick auf die Welt und
den Kosmos verändert: Spätestens seit Kopernikus gehen wir davon aus, dass die Erde (und
der Mensch) nicht das Zentrum allen Daseins ist.
Der atemberaubende Blick in den Nachthimmel, die schiere Unendlichkeit von Raum und Zeit beeindruckt Menschen seit Generationen. Der Schönheit und Unbegreiflichkeit des Universums, das alles Bekannte und Vorstellbare überscheitet, kann sich kaum eine Betrachterin oder ein Betrachter entziehen.

In Kooperation mit dem URANIA-Planetarium und seinem Leiter Simon Plate wird am 20.4. von 20 bis 22 Uhr auf dem Kirchvorplatz der ev. Pfingstgemeinde zweierlei geschehen: Neben der naturwissenschaftlichen Betrachtung und Erklärung der Himmelsbühne werden wir uns auch dem Staunen über die unendliche Weite hingeben und uns die großen Fragen des Lebens, die bei so einem Staunen entstehen können, austauschen: Wer bin ich? Woher komme ich? Gibt es einen Grund, warum und wozu ich auf der Welt bin? Was trägt mich? Wie geht es nach dem Leben weiter?

Der astronomisch-religionsphilosophische Abend findet statt, sofern dies die behördlichen Vorgaben zulassen. In jedem Fall ist eine Anmeldung per E-Mail, Telefon oder im Gemeindebüro erforderlich. Im September wird ein zweiter Abend stattfinden.
Wir haben uns dazu entschieden, keinen Eintritt zu nehmen, sondern um Spenden für das durch die Pandemie wirtschaftlich angeschlagene Planetarium zu bitten.

Der rötliche Orionnebel, den Sie auf dem Plakat sehen, gilt als Geburtsort von Sternen. „Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne.“ (1. Mose 1,16) – man könnte meinen, dass wir durchs Teleskop Gott bei der Arbeit zusehen werden können.

Ich freue mich auf den gemeinsamen Abend voller Entdeckungen und anregender Gespräche!
Ihr Jan Kingreen