Paulus schreibt: Bei meinem ersten Verhör stand mir niemand bei, sondern sie verließen mich alle. Es sei ihnen nicht zugerechnet. Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich. (2.Timotheus 4, 16-17)
06.03.2018 Di

Kreissynode vor Wahlen und konzeptioneller Arbeit Neuigkeit

Die anstehende Tagung der Kreissysnode befasst sich mit der Superintendentenwahl, der Stadtkirchenarbeit und dem neuen Kirchenmusikkonzept

Superintendent Dr. Joachim Zehner vollendet zehnjährige Amtszeit

Potsdam, März 2018. Die Synode des evangelischen Kirchenkreises Potsdam tagt am Freitag, den 09.03.2018 von 17.15 - 21.30 Uhr und Samstag, den 10.03.2018 ab 9.00 Uhr im ev. Gemeindehaus Caputh. Mit dem Ablauf der Amtszeit von Superintendent Dr. Joachim Zehner muss die Kreissynode, das Parlament des Kirchenkreises Potsdam, eine neue Leitungspersönlichkeit wählen. Am Freitag wird diese Wahl ab ca. 19.20 Uhr, falls erforderlich in mehreren Wahlgängen, stattfinden. Der Samstag ist für die Arbeit an neuen Konzepten für Stadtkirchenarbeit und Kirchenmusik vorgesehen.

Superintendentenwahl

Mit dem 31. August 2018 endet turnusgemäß die Amtszeit von Superintendent Dr. Joachim Zehner. Daher steht nun die Wahl eines Nachfolgers bzw. einer Nachfolgerin an. Drei Kandidat*innen haben sich in den vergangenen Wochen jeweils mit einem Gottesdienst, einem Vortrag zum Thema „Zeugnis und Dienstgemeinschaft im Kirchenkreis Potsdam – Gestalten und Leiten“ und in einer Diskussionsrunde vorgestellt: Pfarrer Michael Frohnert, Pfarrerin Kathrin Oxen und Superintendentin Angelika Zädow. Wer von ihnen den Kirchenkreis in Zukunft leiten wird, werden die 65 Mitglieder der Kreissynode Potsdam am 09. März 2018 entscheiden. Da der neue Superintendent bzw. die neue Superintendentin mit wichtigen Leitungsaufgaben betraut wird, ist diese Wahl richtungsweisend für die Zukunft des Kirchenkreises:
Superintendent*innen vertreten den Kirchenkreis in der Öffentlichkeit. Sie beraten Kirchengemeinden und zum Kirchenkreis gehörende Organisationen und Mitarbeitende. Sie sorgen zusammen mit dem Kreiskirchenrat für die Erfüllung und Förderung der kirchlichen Aufgaben. Sie sind bei der Besetzung der Pfarrstellen beteiligt, führen die Pfarrerinnen und Pfarrer in ihr Amt ein und führen zusammen mit dem Konsistorium der Landeskirche die Dienstaufsicht.

Stadtkirchenarbeit im Kirchenkreis Potsdam

Anliegen der Stadtkirchenarbeit ist es, das Gespräch zwischen Menschen inner- und außerhalb der Kirchengemeinden zu fördern und sie über kulturelle und gesellschaftsbezogene Veranstaltungen zusammen zu führen. Daher heißt Stadtkirchenarbeit immer auch Dialog mit Menschen, die durch unterschiedliche Religionen geprägt sind, und auch mit dem wachsenden Anteil religiös nicht gebundener Menschen. All dem will das neue Konzept für Stadtkirchenarbeit Rechnung tragen. An drei Orten im Kirchenkreis Potsdam geschieht bereits erfolgreich Stadtkirchenarbeit: in der Nagelkreuzkapelle am Ort der ehemaligen Garnisonkirche, in der Friedenskirche im Park Sanssouci und in der Kirche St. Nikolai am Alten Markt.

Kirchenmusik im Kirchenkreis Potsdam

Mit einem neuen Kirchenmusikkonzept wird die Kreissynode auf das schnelle Wachstum der Stadt, besonders im Potsdamer Norden reagieren und über strukturelle, finanzielle und organisatorische Lösungen abstimmen. Als erste Maßnahme wurde bereits im vergangenen Jahr ein zusätzlicher Fonds zur Förderung der Kirchenmusik eingerichtet. Dieser Ansatz soll im neuen Konzept durch zusätzliche darüberhinausgehende Schritte verstetigt werden. Auch die Einrichtung einer neuen Projektstelle für Kirchenmusik steht auf der Tagesordnung der Synodalen.

Präses der Kreissynode, Britta Hüttner