31.12.2019 Di

Zum neuen Jahr Neuigkeit

Ein Blitzlicht zum Jahreswechsel von Superintendentin Angelika Zädow

Am letzten Tag des Jahres steht dieser Satz zu Beginn des Nachdenkens in den Gottesdiensten:„Jesus Christus, gestern und heute, und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hebräerbrief 13,8)

Was sich in meinen Ohren erst einmal wie "typisch Kirchensatz" anhört, gewann immer mehr an Aktualität, je länger ich an diesem Satz herum dachte.

Das Wort Ewigkeit zum Beispiel. Eine Zeitform, die mir völlig verborgen bleibt. Denn sie begann irgendwann vor mir und geht nach mir in die "Unendlichschleife" hinein.

Irgendwo dazwischen liegt meine Gegenwart. Und die kann ich mitgestalten. Für mich bedeutet das, mich immer wieder daran zu messen, wie ich dem nachfolgen kann, dem ich mich verpflichtet weiß: Christus. Es ihm gleich zu tun. Heute in unserer Gegenwart für Versöhnung, Respekt, Vertrauen und Frieden einzutreten.

Wie ich mein Leben lebe, welche Fragen ich mir stelle, welche Entscheidungen ich treffe, dafür bin ich selbst verantwortlich.

Und die Zeitform Ewigkeit, in die ich mit allen anderen vor mir und nach mir eingewoben bin, überlasse ich voll Vertrauen allein Christus.

Ein gutes Neues Jahr unter dem Segen unseres Gottes wünsche ich Ihnen!