12.01.2020 So

Frauen in der Bekennenden Kirche in Potsdam und Berlin Neuigkeit

CD mit Briefen herausgegeben

"Ich kann den Mund nicht halten. Briefe engagierter Frauen der Bekennenden Kirche 1933-1941." Die Arbeitsgruppe NS und Kirche und das Stadtkirchenpfarramt Potsdam haben eine CD herausgebracht mit Briefen von Frauen, die in Potsdam und Berlin in der Bekennenden Kirche aktiv waren. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es viele Frauen, die sich für eine klare Haltung der Kirche gegen die nationalsozialistisch orientierten "Deutschen Christen" engagierten und sich auch für verfolgte Juden einsetzten. Anni von Gottberg, Maimi von Mirbach, Katharina Staritz, Elisabeth Schmitz taten, was ihnen in dieser Zeit notwendig erschien: sie machten sich für ihre Kirche, das Bekenntnis zu Gott und für ihren Nächsten stark. Sie wollten keine Hedlinnen sein. Aber ihre Lebenswege und ihre Äußerungen zur politischen und religiösen Lage sind ein starkes Zeugnis für ihren Glauben und ihr Selbstvertrauen. Die CD mit ihren Briefen aus den Jahren 1933-1941 wurde heraus gebracht von der Ethnologin und Autorin Jeanette Toussaint und Stadtkirchenpfarrer Dr. Simon Kuntze. Die Texte wurden eingesprochen von der Radiomoderatorin und Journalistin Britta Steffenhagen und dem Schauspieler Florian Lukas.

Die CD kann direkt über das Stadtkirchenpfarramt simon.kuntze@evkirchepotsdam.de, ausgewählte Buchläden und über https://www.amazon.de/dp/B083QFXNM4?ref=myi_title_dp bezogen werden