22.12.2020 Di

Weihnachten anders Neuigkeit

Gottesdienste in anderen Formaten

In Anbetracht des sich weiter dynamisch entwickelnden Infektionsgeschehens haben die Leitungsorgane der Kirchengemeinden (Gemeindekirchenräte) erneut beraten.

Der Prozess der Entscheidungsfindung war von großem Verantwortungsbewusstsein für den Schutz vor Ansteckung, Umsicht und den individuellen örtlichen Gegebenheiten geprägt.

Der größte Teil der Gemeinden bietet an Heilig Abend keinen Präsenzgottesdienst an.

In zwei Gemeinden finden sehr kleine Formate statt, die unter strengen Auflagen durchgeführt werden. So ist dort einer Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Anmeldung möglich. Auch diese stehen noch unter Vorbehalt.

Auf die Feier von großen Gottesdiensten in Gemeinschaft wie im vergangenen Jahr müssen wir verzichten. Das trifft unsere Gemeinden hart.

Deshalb setzen die Kirchengemeinden auf alternative Formate:

Viele Kirchengemeinden öffnen ihre Kirchen für ein persönliches Gebet an der Krippe, den Empfang des Segens und bieten seelsorgerliche Gespräche an.
Andere haben Gottesdienste aufgezeichnet und stellen sie an Heilig Abend online.
Der „Spaziergang zum Stall“ findet virtuell statt.
Das Friedenslicht kann am Gartenzaun oder vor der Kirchentür abgeholt werden.
Briefe an die Gemeindeglieder mit Andachten am Küchentisch werden verschickt, Weihnachtstüten mit kleinen Überraschungen verteilt.
Zum diesjährigen Weihnachtsfest wissen wir uns im Gebet verbunden:

für die Erkrankten und ihre Angehörigen;

für die Ärztinnen und Pflegekräfte in den Kliniken und Pflegeheimen;

für die Verantwortlichen in den zuständigen Ämtern und der Politik;

für die Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Krankenhäusern;

für alle, die unter dieser Situation leiden.

 

Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Ihre

Angelika Zädow