Wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat. (1.Johannes 3, 24)
05.11.2014 Mi

Gedenkstunde zum 9. Nov. 1938 Neuigkeit

Gemeinsame Veranstaltung der Gesellschaft für jüdisch-christliche Zusammenarbeit, den Jüdischen Gemeinden, der Stadt Potsdam, und des Stadtkirchenpfarramt zu den Reichspogromen vom 9. November 1938.

Jedes Jahr treffen sich Menschen, um am Ort der Alten Synagoge an die Verfolgung und Ermordung der Potsdamer Juden zu erinnern. Die Namen der Potsdamer Bürger werden verlesen, die zwischen 1933 und 1945 ermordet wurden. Wir beten das jüdische Trauergebet, das Kaddisch. Vertreter der jüdischen Gemeinden, der Kirchen und der Stadt kommen zu Wort.

In diesem Jahr findet die Gedenkveranstaltung um 17 Uhr am Ort der alten Synagoge am Platz der Einheit statt. Wir zeigen eine Filmaufführung des Oratoriums "Trauergesänge" des russischen Komponisten Sergej Kolmanovskys. Dieses Oratorium vertont Gedichte des österreichischen Dichters Peter Paul Wiplinger. Der Oberbürgermeister Jann Jakobs wird sprechen. Die Rabbiner Nachum Presman und Daniel Naftoly Surovtsev und Stadtkirchenpfarrer Simon Kuntze gestalten gemeinsam die Liturgie. Jugendliche der Jüdischen Gemeinde Potsdam werden die Namen der Potsdamer Juden verlesen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden.

Link zur Veranstaltung