„Du siehst mich.“ Das ist das Motto des Deutschen Evangelischen Kirchentages 2017. Manche finden die Kulleraugen, die auf orangenem Grund dafür werben, albern. Vielleicht sind sie das auch. Aber man sieht sie, ahnt auch schnell, worum es geht - und die Geschichte, für die sie stehen, ist hintergründig und spannend. Es ist ein kleines Drama um unerfüllte Wünsche, Eifersucht, und dem großen Zweifel, ob man wirklich auf dem rechten Wege ist. Lesen Sie es nach im Buch Genesis, Kapitel 16. 
 
Die Bibel ist wohl eines der wenigen Bücher, dessen Geschichten auch nach 3000 Jahren noch anregen zu eigenen Erzählungen, zu wöchentlichen Versammlungen und großen Veranstaltungen, bei denen Menschen über diese Geschichten und über sich selbst ins Gespräch kommen. Die Bibel erzählt eben das „Größte Drama aller Zeiten“, wie die Krimi-Autorin Dorothy Sayers neidlos anerkannte. Da kommt kaum einer ran. 
 
Also hoffen wir, dass wir dieser Spannung gerecht werden - mit dem Kirchentag und dem, was wir uns da erzählen werden.

Und Sie sind gefragt. Ham' Se noch wat frei?

Sie wollen Besucherinnen und Besucher des Kirchentages kennenlernen und eine Unterkunft mit Frühstück zur Verfügung stellen? Dann melden Sie Ihren Schlafplatz unter: kirchentag.de/privatquartier oder der Schlummernummer: 030 400339-200

Wer kommt?
Im Privatquartier bringt der Kirchentag Menschen unter, die nicht mit Isomatte und Schlafsack in Klassenräumen übernachten können, vor allem Teilnehmende über 35, Familien und Menschen mit Behinderung. Alle Gäste werden beim Kirchentag registriert und sind mit Namen und Anschrift bekannt.

Wann?
Ihre Gäste reisen am 24. Mai 2017 an und bleiben bis zum 28. Mai. Für internationale Gäste suchen wir auch Quartiere vom 23. bis zum 29. Mai 2017.

Was wird gesucht?
Ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und vielleicht ein kleines Frühstück am Morgen.

Sie wollen sich engagieren?

Wenn Sie sich darüber hinaus beim Kirchentag engagieren wollen - etwa beim Abend der Begegnung in Berlin, bei der Betreuung von Gemeinschaftsquartieren, beim Gute-Nacht-Café - so wenden Sie sich einfach an den zuständigen Gemeindebeauftragten in Ihrer Gemeinde. Oder Sie melden sich bei Ihrem Gemeindebüro, das dann den Kontakt herstellt.