Ältere Texte

 

Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland Bericht | Brundtland Report)
Quelle: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland_report_1987_728.htm

Bundtland Bericht, 1987
Die Kommission veröffentlichte vier Jahre später (1987) ihren auch als Brundtland-Bericht bekannt gewordenen Zukunftsbericht „Unsere gemeinsame Zukunft“ („Our Common Future“). Dieser beeinflusste die internationale Debatte über Entwicklungs- und Umweltpolitik maßgeblich. Er wurde auf zwei internationalen Konferenzen (1987 in London und 1988 in Mailand) eingehend diskutiert und war der auslösende Hauptfaktor für die Umweltkonferenz in Rio de Janeiro 1992. Der Report kann auf der Dokumenten-Seite der UN eingesehen werden.

Die Kommission wurde am 31.12.1987 offiziell aufgelöst und im April 1988 als Centre for Our Common Future (Centre For Our Common Future) in Genf fortgeführt und im Rahmen der Rio-Konferenz 1992 reaktiviert.

weitere Quelle: https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/brundtland_report_563.htm (deutsch) 

Vorgeschichte zum Brundtland-Bericht Hier werden internationale Abkommen, Bündnisse sowie Gipfeltreffen vorgestellt, die bei der Entwicklung für eine nachhaltige Zukunft wichtig sind. In dieser Kategorie finden Sie die Konferenzen bis zum Jahr 1992.
 

Die Ökumenische Versammlung 1989
(mit Chronik der Ökumenischen Versammlungen)

Seit dem Aufruf »Eine Hoffnung lernt gehen« von 1987 ist unter uns ein intensives Gespräch in Gang gekommen.
Zum ersten Mal seit Jahrhunderten haben Vertreterinnen und Vertreter fast aller christlichen Kirchen in unserem Land gemeinsam gebetet, gefeiert, beraten und Beschlüsse gefaßt.
Dateiquelle: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) -- www.ekmd.de

_Texte_OekumenischeVersammlung_1989.pdf
 

Ökologie und Gerechtigkeit
Lokale Agenda 21 im Kirchenkreis Potsdam
- Leitlinien zur Bewahrung der Schöpfung -

Die lokale Agenda 21 ist ein handlungsorientierter Prozess, in den kirchliche Erfahrungen und Vorstellungen von der Bewahrung der Schöpfung, von ökumenischer Gemeinschaft und weltweiter Gerechtigkeit einfließen können. Die Projektgruppe Lokale Agenda 21 des Kirchenkreises Potsdam ist gebildet worden, um den Agendaprozess in den Kirchengemeinden anzuregen, zu fördern und zu begleiten.
Die Projektgruppe hat dazu im Auftrag der Kreissynode „Leitlinien“ formuliert, die für die verschiedenen Bereiche Orientierung geben sollen. Die Umsetzung gelingt jedoch nur unter Mitwirkung der lokalen Ebene der Kirchengemeinde. Wie aber kann damit konkret begonnen werden?
Dateiquelle: Kirchenkreises Potsdam, im März 2004

Leitlinien des Kirchenkreises - März 2014
 

UMWELTKONZEPT FÜR DIE EVANGELISCHE KIRCHE
BERLIN-BRANDENBURG-SCHLESISCHE OBERLAUSITZ

Auf der Frühjahrssynode 2012 beauftragte die Landessynode der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz die Kirchenleitung und den Ständigen Synodalausschuss „Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“ mit der Erarbeitung eines Umweltkonzepts.
Angesprochen werden neben Energie und Klimaschutz auch andere Bereiche der Umweltarbeit, in denen der bleibende Grundauftrag der Schöpfungsbewahrung in unserer Landeskirche aktuell und auf all ihren Ebenen wahrge-nommen werden kann und soll.

Quelle: EKBO, Heidelberg/Berlin, im Februar 2014 , 189 Seiten

U MWELTKONZ EPT FÜR DIE E VANGELISCHE K IRCHE B ERLIN - B RANDENBURG - SCHLESISCHE O BERLAUSITZ Umweltkonzept der EKBO Langfassung
 

UMWELTKONZEPT FÜR DIE EVANGELISCHE KIRCHE
BERLIN-BRANDENBURG-SCHLESISCHE OBERLAUSITZ - Zusammenfassung

Das vorliegende Umweltkonzept der EKBO besteht aus drei Teilen: Teil I aktualisiert den Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung im Zeitalter der Umweltkrise und des Klimawandels neu; Teil II erhebt den derzeitigen Sachstand in unserer Landeskirche; Teil III bietet einen umfassenden Maßnahmenkatalog, an dem sich unsere kirchliche Umweltarbeit bis 2025 orientieren sollte. In einem Anhang sind bereits realisierte und aktuelle Projekte sowie eine Übersicht über die landessynodale Beschlusslage zur Umweltarbeit seit 1990 zusammengestellt.

Quelle: EKBO, Heidelberg/Berlin, im März 2014 , Kurzfassung, 24 Seiten

Umweltkonzept_der_EKBO_Kurzfassung_.pdf Umweltkonzept der EKBO Kurzfassung
 

Forderungen zum 3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit vom 9.9. bis 9.12.2018

Wir fordern,
- die Ziele des Pariser Vertrages entschiedener zu verfolgen, damit es gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen,
- die internationalen Fonds für Klimaschutz sowie für Entschädigung und Anpassung deutlich aufzustocken.

Das Pariser Klimaschutzabkommen kann nur so gut sein wie seine nationale Umsetzung.
Während das Zeitfenster für wirksame Korrekturen der sich beschleunigenden Klimakrise kleiner wird, gefährden kurzfristige (Schein-)Lösungen und Versuche zur Aufrechterhaltung des status quo die Zukunft.

Wir fordern deshalb von den Vertragsstaaten ein verbindliches Regelwerk für die Umsetzung des Pariser Vertrags.
Ihrer erfolgreichen und beispielhaften Diplomatie der Vergangenheit muss die Bundesregierung jetzt ebenso überzeugende Taten auf nationaler Ebene folgen lassen.
Leider bietet sich hier ein widersprüchliches Bild:
- Deutschland wird das nationale wie auch das EU-Klimaschutzziel für 2020 verfehlen.
Seit neun Jahren sind die CO2-Emissionen nicht mehr gesunken. Kohle ist der größte Einzel-verursacher von CO2 in Deutschland, aber auch Verkehr, Bau und Landwirtschaft leisten bisher zu wenig, um die Treibhausgasemissionen zu senken.
- Um noch substanzielle Wirkung bis 2020 zu entfalten, hätte spätestens im ersten Halbjahr 2018 ein „Sofortprogramm Klimaschutz“ in Kraft treten müssen.
Die „Kohlekommission“ soll Ende 2018 ein Aktionsprogramm für den Energiesektor vorlegen. Verbindliche Umsetzungsmaßnahmen – auch für Bau- und Verkehrssektor – sind erst für 2019 vorgesehen.
- Wegen zu hoher Luftverschmutzung droht die EU-Kommission Deutschland mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.
21% der gesamten Treibhausgasemissionen werden durch Verkehr verursacht. Es ist deshalb Zeit für eine klimafreundliche Verkehrswende. Hierzu gehören verbindliche Reduktionsziele für den Verkehrssektor und der Ausbau des öffentlichen Personen- und Güterverkehrs.

Wir fordern von der neuen Bundesregierung, Deutschland zügig auf einen ambitionierten und verbindlichen Kurs des Klimaschutzes zurück zu bringen:
- Sofort und entschlossen zu handeln, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht – ein „Sofortprogramm Klimaschutz“, einen geschärften nationalen Klimaschutzplan, ein Klimaschutzgesetz mit ambitionierten Zielen sowie unterstützenden Maßnahmen und Förderprogrammen. Mit Blick auf die Ziele 2020 geht es vor allem um die Stilllegung der ältesten Braunkohlekraftwerke.
- Den sozial verträglichen Strukturwandel in den betroffenen Braunkohleregionen aktiv und finanziell zu unterstützen, den Ausstieg aus der Kohleverstromung zügig einzuleiten und gesetzlich zu verankern sowie den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen
- Eine klimafreundliche und ökologische Verkehrswende einzuleiten durch die Umsteuerung von Subventionen und der verbesserten Förderung von umweltfreundlichen Verkehrsträgern.

Quelle: https://www.klimapilgern.de/unsere-forderungen/ 

Dritter Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit 2018 Um ein Zeichen zu setzen für mehr Klimaschutz – national wie international – und für mehr Gerechtigkeit beim Umgang mit den Auswirkungen der Klimaveränderung, brechen im Herbst dieses Jahres zum dritten Mal Menschen zu einem Klimapilgerweg auf – diesmal v