Artikel in Gemeindeblättern

 
 

Am 24. Mai 2017 war der Auftakt des Deutschen Evangelischen Kirchentages - ein "Abend der Begegnung" -

mit vielen Ständen zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz in Berlin.
Ein großer Teil war dem Thema Kirche und Umwelt gewidmet.
Die Mitmacher des Ökumenischen Ökologiekreises Potsdam warben für den Strom zum Kirchentarif und erklärten das Prinzip des Stirlingmotors mit Modellen.
In der Dämmerung kam der Ministerpräsident Dietmar Woidke an unseren Stand. Es kam zu einem intensiven Gespräch.
K. Elmer-Herzig und W. Lehmphul versuchten, das Prinzip eines Stirlingmotor-BHKWs zu erklären und für dessen Produktion als Arbeitsbeschaffung für die Kumpel des aus ökologischen Gründen stillzulegenden Lausitzer Braunkohlereviers zu werben.

Abend der Begegnungen Am 24. Mai 2017 war der Auftakt des Deutschen Evangelischen Kirchentages - ein "Abend der Begegnung" - mit vielen Ständen zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz in Berlin.
 

Bewusst Leben, bewusst Autofahren …

Welche Werte tragen unsere Gesellschaft?
Bewusst handeln zum Wohle Aller, ob es nun um eine bewusste Ernährung, den Umgang mit den endlichen Ressourcen unseres Planeten oder das Autofahren geht. ...

Bewusst Leben, bewusst Autofahren … Text: Andreas Gamper, im Mai 2017
 

Eine Idee sucht Mitstreiterinnen und Begeisterte:
«Potsdamer Kirchen summen».


Der Kirchenkreis Potsdam und seine Gemeinden haben bereits zahlreiche Ideen und Initiativen entwickelt. Von Photovoltaikanlagen, dem Ökocent-Fonds über Carsharing – vieles kommt in Gang. Auch die Biodiversität ist im Blick.

Eine Idee sucht Mitstreiterinnen und Begeisterte: «Potsdamer Kirchen summen». Text: Manuela Markgraf, im Mai 2017
 

Solarstrom aus der Kietzstraße 10

Seit November 2001 liefert die Photovoltaikanlage (PVA) auf dem Dach des Saalbaus der Heilig-Kreuz-Gemeinde in Potsdam Solarstrom.
Es ist schon Heute zu empfehlen, für eine notwendige Zusatzanlage, bereits 2019 ein fachgerechtes Angebot einzuholen. Die Kosten dafür könnten aus dem bisher auf einem Sonderkonto gesammelten Einspeisevergütungen bestritten werden.

Solarstrom aus der Kietzstraße 10 Text: Joachim Briesemann, März 2017
 

Dach unter Strom

Auf dem Dach des Gemeindehauses der Heilig Kreuz Gemeinde in der Potsdamer Kiezstraße 10 ist die PV-Anlage zur Erzeugung von Solarenergie seit 10 Jahren in Betrieb. Im April 2000 hatte die Bundesregierung mit dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) die Grundlage für eine Breitenanwendung dieser innovativen Technik zur Stromerzeugung geschaffen. Bereits ein Jahr zuvor war durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Förderinitiative "Kirchengemeinden für die Sonnenenergie" ins Leben gerufen worden.
Am 29.11.2001 wurde der erste Strom ins öffentliche Netz der EWP eingespeist und mit 0,506 €/kWh für einen Zeitraum von 20 Jahren vergütet.

Dach unter Strom Text: Joachim Briesemann , PDF-Datei: Dach-unter-Strom-JBriesemann2-2012.pdf
 

Der 2%-Appell

Der Autor Joachim Briesemann erinnert an die Idee des 2%-Appell und deren wirksamen Beispielen von Vancouver bis in die Heilig-Kreuz-Gemeinde Potsdam.

Ein erneute Aufruf zum 2%-Appell an unsere Gemeinden Bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) die 1983 in Vancouver stattfand, wurde der im Rahmen der „vorrangigen Option für die Armen“ bereits 15 Jahre zuvor in Uppsala angeregte 2%-Appell an die Kirchen in der Welt gerichtet.
 
 

Kennen Sie Feldheim?
Eine Exkursion der Mitmacher des Ökokreises in das energieautarke Dorf Feldheim südlich von Treuenbrietzen -
Windpark, Biogasanlagen, BHKW und einem für 2015 geplantem Batteriespeicher …
Bildquelle: Förderverein des Neue Energien Forum Feldheim e.V.

Kennen Sie Feldheim Text: Joachim Briesemann , PDF-Datei: KennenSieFeldheimJBriesemann-2014.pdf
 
 

50 Jahre Jahre Kläranlage Potsdam-Nord / Nedlitz
Die Mitglieder des Ökologiekreises machten im Juni 2015 eine Exkursion zum Klärwerk Potsdam-Nord am Sacrow-Paretzer-Kanal,
und sie erfahren Wesentliches über ständig verbesserte Reinigungsleistungen mittels modernster Kläranlagen ...

50 Jahre Kläranlage Potsdam-Nord (Nedlitz) Text: A. Kaschube , PDF-Datei: Klärwerk-AKaschube20150710.pdf
 
 

Mein Küchenradio - ein Energiefresser?


Für weniger als 39 Euro bekommen Sie bereits einen Radiorecorder. Auch in meiner Küche höre ich gern beim Frühstück machen die ersten Tagesnachrichten oder klassische Musik aus solch einem Gerät. Meist nehmen diese Geräte eine Leistung von ca. 5 Watt pro Stunde auf. Geht doch eigentlich, sagen Sie? Das Gerät läuft doch am Morgen nur eine Stunde?

Weit gefehlt! Mein Radio verbraucht beim Nachrichtenhören 5 Watt und wenn ich das Gerät ausgeschaltet habe – fast genauso viel, nämlich 4 Watt.

„Nanu?“ werden Sie sagen? Tatsächlich läuft bei den meisten Radiorekordern der Trafo im Gerät weiter, obwohl Sie das Gerät ausgeschaltet haben. Ob Sie wollen oder nicht: bei 4 Watt pro Stunde verschenken Sie pro Tag fast 0,1 o-der 35 Kilowattstunden (KWh) pro Jahr. Das sind dann übers Jahr fast 9 Euro. Kaufen Sie sich eine abschaltbare Zwischensteckdose für 3,99 Euro, so haben Sie damit immer noch 5 Euro im ersten Jahr und dann jedes weitere Jahr 9 Euro gespart. Super oder?

 
Georg Jatzwauk
Potsdam, im April 2015

Mein Küchenradio Kaufen Sie sich eine abschaltbare Zwischensteckdose für 3,99 Euro, so haben Sie damit immer noch 5 Euro im ersten Jahr und dann jedes weitere Jahr 9 Euro gespart.
 

"Du aber folge mir nach"

Wir gedenken Albert Schweitzer, der vor 50 Jahren am 4. September 1965 in dem von ihm errichteten Urwaldhospital Lambarene starb.

Du aber folge mir nach Text: Joachim Briesemann , PDF-Datei: Du-aber-folge-mir-nach_JBriesemann.pdf
 
 

Die Säkularstation auf dem Potsdamer Telegrafenberg

Am 24.09.2015 traf sich der Ökumenische Ökologiekreis des Potsdamer Kirchenkreises auf dem Telegrafenberg, und zwar vor dem Süringhaus, benannt nach Reinhard Joachim Süring (* 15. Mai 1866; † 29. Dezember 1950 in Potsdam), einem der bedeutendsten deutschen Meteorologen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Säkularstation auf dem Potsdamer Telegrafenberg Text: Dr. Jost Kremmler , PDF-Datei: _DieSäkularstation-JKremmler2015-09-24mitBild.pdf
 

"Riesen-Thermoskanne" des Heizkraftwerks Potsdam-Süd

Die "Riesen-Thermoskanne", die gerade erst fertig geworden und mit gereinigtem und enthärtetem Wasser gefüllt ist, war der Anlass für einen Besuch des Ökumenischen Ökologiekreises beim Heizkraftwerk Potsdam-Süd am 8.10.2015.
Dieser Fernwärmespeicher in Potsdam mit einer Füllhöhe von 45m geht Ende des Jahres 2015 in Betrieb.

"Riesen-Thermoskanne" des Heizkraftwerks Potsdam-Süd Text: Dr. Jost Kremmler , PDF-Datei: HKW-PotsdamSüd-JKremmler2015mitBild.pdf
 
Energieerzeugung im Heizkraftwerk Potsdam-Süd (prinzipielle Darfstellung) Mitten in Potsdam für Potsdam produziert das HKW Potsdam-Süd Wärme und Strom. Das HKW hat eine Gesamtwärmeleistung von 275 Megawatt (MW) und erzeugt mit einer Kraft-Wärme-Kopplung zusätzlich bis zu 84 Megawatt Strom. Quelle der Skizze: www.ewp-potsdam
 
 

Fairen Handel unterstützen

Was in alten Zeiten als „Kolonialwaren“ deklariert wurde, kann heute in jeden Supermarkt erworben werden. Dem kritischen Käufer wird schon seit Jahrzehnten die Alternative des fairen Handels angeboten.

Fairen Handel unterstützen Text: Joachim Briesemann , PDF-Datei: FairenHandelUnterstützen-JBriesemann17112015.pdf
 
ES GIBT KEINEN PLANET B

Bewahren der Schöpfung

Im ersten Buch Mose 2, 15 steht: "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn baute und bewahrte."
Vor kurzem erschien von Hans Joachim Schellnhuber das Buch "Selbstverbrennung".
"Das Klima hat sich schon immer geändert und wird dies auch weiterhin tun!", "Der Mensch ist enorm anpassungsfähig und hat sogar die Eiszeit überstanden!" oder "Es gibt kein schlechtes Wetter - nur falsche Kleidung!"
Alle diese Binsenweisheiten werden geprüft und verworfen.

PDF-Datei: Bewahren der Schöpfung-JKremmler20160225
Bild: ES-GIBT-KEINEN-PLANET-B , Jost Kremmler

Bewahren der Schöpfung Text: Dr. Jost Kremmler , PDF-Datei: Bewahren der Schöpfung-JKremmler20160225
 

Was bleibt, muss uns doch reichen.

Diese parodistisch abgewandelte Schlusszeile aus Martin Luthers Schutz- und Trutzlied gewinnt in unseren Tagen eine ungeahnte Aktualität. Beim Lesen des Artikels „Leben auf Pump“ in der Augustausgabe von „Schrot & Korn" wurde mir das besonders deutlich.
Die Autoren des darin vorgestellten Buches „Footprint – Die Welt neu vermessen“ nehmen unseren im allgemeinen bedenkenlos gerechtfertigten Lebensstil kritisch unter die Lupe.

Bilquelle:Wir haben nur die eine Erde. Von ihren Feldern, Wäldern und Ozeanen leben wir. (© plainpicture/Elektrons 08)

Was bleibt, muss uns doch reichen. Diese parodistisch abgewandelte Schlusszeile aus Martin Luthers Schutz- und Trutzlied gewinnt in unseren Tagen eine ungeahnte Aktualität. Text von Joachim Briesemann, 21.09.2016