24.04.2017 Mo
Eine Idee sucht Mitstreiterinnen und Begeisterte: «Potsdamer Kirchen summen».

Eine Idee sucht Mitstreiterinnen und Begeisterte: «Potsdamer Kirchen summen». Neuigkeit

Der Kirchenkreis Potsdam und seine Gemeinden haben bereits zahlreiche Ideen und Initiativen entwickelt. Von Photovoltaikanlagen, dem Ökocent-Fonds über Carsharing – vieles kommt in Gang. Auch die Biodiversität ist im Blick.

Eine Idee sucht Mitstreiterinnen und Begeisterte: «Potsdamer Kirchen summen». 

Viele Potsdamer Kirchengemeinden verfügen über Grünflächen, die sich zur Haltung von Bienen eignen. Auf dem Friedhof in Geltow und auf Hermannswerder zum Beispiel wird schon fleißig geimkert.

«Für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung» einzutreten, dazu hat sich unsere Landeskirche in ihrer Verfassung verpflichtet. (vgl. Grundordnung I.11. sowie Art. 10, 15, 68).

Der Kirchenkreis Potsdam und seine Gemeinden haben bereits zahlreiche Ideen und Initiativen entwickelt. Von Photovoltaikanlagen, dem Ökocent-Fonds über Carsharing – vieles kommt in Gang. Auch die Biodiversität ist im Blick.
Eine Idee sucht Mitstreiterinnen und Begeisterte: «Potsdamer Kirchen summen».

Seit Jahren geistern Meldungen zum Bienensterben durch unsere Medien.
Durch verschiedenste Ackergifte, mangelndes Nahrungsangebot in Gegenden mit monokultureller Landwirtschaft, Überzüchtung und neue Parasiten werden die Bienen auf dem Land in solchem Maße geschwächt, dass zum Teil 30% der Bienenvölker den Winter nicht überstehen. Ein solches Bienensterben hat nicht nur finanzielle Einbußen für die Imker zur Folge, sondern bedroht auch – auf lange Sicht, sollte sich der Trend fortsetzen – unsere Nahrungsmittelversorgung, denn ein Großteil unserer Nutzpflanzen sind auf Bestäubung angewiesen.
Seit ein paar Jahren gewinnen Projekte wie «Berlin summt» an Aufmerksamkeit. Auf allerlei Dächern der Stadt werden Bienenvölker aufgestellt. Und in der Tat sind in der Stadt die Bedingungen für Bienen besser als auf dem Land, denn in der Stadt:

  • ist es wärmer. Nahrung steht deshalb früher im Jahr zur Verfügung.
  • wird kaum gespritzt. Die Nahrung ist ungiftig.
  • Ist das Nahrungsangebot vielfältiger.

Viele Potsdamer Kirchengemeinden verfügen über Grünflächen, die sich zur Haltung von Bienen eignen. Auf dem Friedhof in Geltow und auf Hermannswerder zum Beispiel wird schon fleißig geimkert.
Wenn Sie einen Ort für Ihre Bienenvölker suchen, sprechen Sie uns an. Wir vermitteln Ihnen gern eine Ansprechpartnerin.
Sie haben Interesse an der Imkerei, aber es fehlt Ihnen das Wissen und die Erfahrung?
Der Imkerverein Potsdam bietet Informationen und Hilfestellung durch erfahrene Imker_innen an.
Carsten Hinrichs steht kompetent Frage und Antwort.
Sie erreichen ihn unter neuimker@imkerverein-potsdam.de

im April 2017, Vikarin Michaela Markgraf