So spricht der HERR: Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun. (Jeremia 32, 41)
02.10.2017 Mo
Elektromobilität - Auftrag zum Bewahren von Gottes Schöpfung

Elektromobilität - Auftrag zum Bewahren von Gottes Schöpfung Neuigkeit

Ganz langsam kommt die Elektromobilität in Gang. Für die beteiligte Elektroindustrie zu langsam.

 

Viel zu langsam kommt die Elektromobilität in Gang, trotz eines Elektromobilitätsgesetzes, das letztes Jahr in Kraft getreten ist. Danach sollen bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland fahren und geregelt werden muss u.a. :
- Kennzeichnung über das Nummernschild,
- Park- und Halteregelungen,
- Nutzung von Busspuren und
- Aufhebung von Zufahrtsverboten.

Grundsätzlich muss die Ökobilanz der "Strommobile" besser als die der herkömmlichen Autos sein. Das Umweltministerium geht dieser Aufgabe durch ein Forschungsprojekt nach, s. https://www.ifeu.de/ u. http://www.emobil-umwelt.de/ .

In Deutschland besteht der Strommix leider zur Hälfte immer noch aus der Kohleverstromung. Ideal wäre es, die Strommobile mit selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom zu betreiben, bei dem dann auch die Leitungsverluste wegfallen müssen.
"Je höher der Anteil aus Wind-, Wasser-, Bio- und Sonnenenergie, desto deutlicher fällt die Ökorechnung zugunsten der E-Fahrzeuge aus." ... „Wichtigster Stellhebel der Klimabilanz bleibt die Energiewirtschaft“. (Hinrich Helm)

Zusätzlich ist zu beachten, dass die Elektroautos weder Feinstaub noch Stickoxide ausstoßen, während durch die Abgase der herkömmlichen Verbrennungsmotoren in vielen Großstädten die gültigen Grenzwerte viel zu oft überschritten werden, und so die Gesundheit der Großstädter gefährdet ist.

Das Problem der geringen Reichweite wird durch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit der Batterien und eine engräumige "Betankungs-Infrastruktur" gelöst. Viele Ladestationen müssen noch entstehen. Ideal wären Batteriewechselstationen.
Gegen die „Reichweitenangst“ hilft z. B. folgender Routenplaner: https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/routenplaner/ .

Wer sich ausrechnen möchte, welche Vorteile ein Elektrofahrzeug im Vergleich zum konventionellen PKW hat, kann dies mittels folgendem kostenlosen Onlinerechner tun:
https://www.oeko.de/presse/archiv-pressemeldungen/2017/wann-rechnet-sich-ein-e-auto-online-kostenrechner-elektromobilitaet-jetzt-verfuegbar/
Trotz höherer Anschaffungskosten schneiden Elektro-Kleinwagen, dank Kaufprämie und geringerer Werkstattkosten, besser ab, sodass ein Umstieg bereits jetzt höchst sinnvoll ist.

Selbstverständlich sind kleine und leichte E-Fahrzeuge umweltfreundlicher als größere. Für kurze Entfernungen bis ca. 10 km, sind Fahrräder mit Elektroantrieb am günstigsten. Allerdings müssen vielerorts die Radwege an die höhere Geschwindigkeit von E-Rädern angepasst werden.

Über den Branchendienst https://www.electrive.net/ und https://ecomento.de/ können weitere aktuelle Nachrichten aus der Welt der Elektromobilität abgerufen werden.

Andreas Gamper und Jost Kremmler Oktober 2017